Österreich

Besser als je zuvor

 

Aufgrund des Glykol–Skandals Anfang der 80er Jahre, trat der Nationalrat in Wien im August 1985 zusammen, um über ein neues Weinrecht zu befinden. Im Oktober 1985 wurde das Gesetz, eines der strengsten und klarsten der Welt, ohne Abstriche verabschiedet.

Es enthält nichts als Pluspunkte für österreichischen Wein. Zum Beispiel: Erntemengen so niedrig wie ein Bordeaux - pro Hektar sind nur noch 6750 Liter Ernte erlaubt. Nur ein Schöppchen mehr und die gesamte Menge kann nur noch als Tafelwein verkauft werden.

Hohe Anforderungen an die Reife der Trauben und an die Reinheit des Weines, Verbot von zugesetzter Süße, nur eindeutige Aussagen auf dem Etikett, Kontrolle jeder einzelnen Flasche mit Hilfe einer numerierten Banderole sind ebenfalls Bestandteile des Gesetzes.

In Österreich – 58.000 ha Rebfläche, ca. 45.000 Weinbaubetriebe, Ernte im Schnitt 2,6 Mio. hl, Export nach Deutschland ca. 84.000 hl - gibt es verschiedene Reben-Regionen. Die größte ist das Bundesland Niederösterreich, das mehr als die Hälfte der gesamten Rebfläche beiderseits der Donau einnimmt.

Aufgeteilt ist Niederösterreich in sieben Weinbaugebiete. Eines davon ist das Kamptal mit 4.189 ha. Viel Lehm und Löß, auf den Berglagen auch Verwitterungsurgestein, bilden den Untergrund für eine eigenständige Rebenkultur, die vor allem dem Grünen Veltliner entgegenkommt. Er fällt hier besonders "pfeffrig" aus und ist die Spezialität dieser Region.

Im Kamptal liegt auch der früher eigenständige Anbauort Langenlois, wo auch das Weingut Raidl ansässig ist. Es ist ein kleines exklusives Weingut im Familienbesitz, mit ca. 10 ha. Die Inhaber Ferdinand und Monika Raidl achten stets auf höchste Qualität, garantieren diese und stehen jederzeit auch Laien mit Rat und Tat zu Seite. Natürlich bauen sie auch den hochgeschätzten Grünen Veltliner an, aber nicht nur diesen ....

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